19. Oktober 2026

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Stammbaum erstellen: Anleitung, Vorlage und alle Verwandtschaftsbezeichnungen

Wie Sie einen Stammbaum erstellen – auf Papier, in einer Tabelle oder in einer App. Mit einer Vorlage zum Abzeichnen, den Kekulé-Nummern und den deutschen Wörtern von Schwager bis Großcousine.

Zwei Handys mit der SeeWider-App, eines mit der Baumansicht einer Familie, eines mit einer Personenkarte und eingekreistem Knopf „Verwandte hinzufügen“, vor einer Ahnentafel-Vorlage zum Ausfüllen.

Einen Stammbaum zu erstellen dauert länger, als man denkt – nicht wegen des Zeichnens, sondern wegen der Fragen, die beim Zeichnen auftauchen. Wie hieß Oma eigentlich vor der Hochzeit? Wohin gehört der Stiefvater? Und wie nennt man die Tochter vom Cousin der Mutter? Diese Anleitung beantwortet genau diese Fragen, in der Reihenfolge, in der sie auftauchen. Sie brauchen dafür keine Software: Papier und Bleistift reichen, und am Ende steht ehrlich, wann eine App die Arbeit leichter macht und wann nicht.

Stammbaum, Ahnentafel oder Nachfahrentafel?

Bevor Sie anfangen, lohnt sich eine Entscheidung, die die meisten erst nach der Hälfte treffen. Im Deutschen gibt es dafür drei Wörter, und sie meinen drei verschiedene Bilder. Eine Ahnentafel geht von einer Person aus und zeigt deren Vorfahren: zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern – sie verdoppelt sich mit jeder Generation und kennt keine Geschwister. Eine Nachfahrentafel geht umgekehrt von einem Paar aus und zeigt alle Kinder, Enkel und Urenkel. Der Stammbaum im strengen Sinn folgt nur dem Familiennamen, also meist der männlichen Linie.

Im Alltag nennt man alles davon Stammbaum, und das ist in Ordnung. Wichtig ist nur die Frage dahinter: Wollen Sie wissen, woher Sie kommen, oder wer alles dazugehört? Für ein Schulprojekt oder ein Geschenk zum runden Geburtstag ist fast immer die Mischform richtig – Sie selbst in der Mitte, Eltern und Großeltern darüber, Geschwister, Cousins und Kinder daneben und darunter. So ist auch das Beispiel unten aufgebaut.

Eine Vorlage zum Abzeichnen: die Kekulé-Nummern

Wer eine Ahnentafel auf Papier anlegt, sollte die Nummerierung kennen, die Genealogen seit über hundert Jahren benutzen. Sie heißt nach Stephan Kekulé von Stradonitz und braucht eine einzige Regel: Sie selbst sind die 1. Der Vater einer Person mit der Nummer n hat die Nummer 2n, die Mutter 2n + 1.

Daraus folgt alles Weitere. Ihr Vater ist die 2, Ihre Mutter die 3. Die Eltern Ihres Vaters sind 4 und 5, die Eltern Ihrer Mutter 6 und 7. Die Urgroßeltern sind 8 bis 15, die Ururgroßeltern 16 bis 31. Männer haben immer gerade Nummern, Frauen ungerade – mit Ausnahme der 1. Der Vorteil: Sie können auf einem leeren Blatt anfangen, jeder Person einen Zettel oder eine Zeile in einer Liste geben, und die Nummer sagt Ihnen sofort, wo sie im Bild hingehört. Eine Lücke bleibt eine Lücke – die 13 kann fehlen, ohne dass sich etwas verschiebt.

Ahnentafel als Vorlage: vier Generationen, fünfzehn Kästchen, nummeriert nach Kekulé
Die Vorlage zum Abzeichnen oder Ausdrucken. Jede Nummer verrät, wo die Person hingehört: der Vater von n ist 2n, die Mutter 2n + 1.

Schritt für Schritt: so erstellen Sie den Stammbaum

Erstens: bei sich selbst anfangen, nicht beim ältesten Vorfahren. Von dem, was Sie sicher wissen, arbeiten Sie sich nach oben. Wer mit dem Urgroßvater beginnt, von dem es nur eine Familiengeschichte gibt, baut auf Sand.

Zweitens: die Lebenden fragen, solange es geht. Die wertvollste Quelle sitzt beim nächsten Familienfest am Tisch. Fragen Sie nach Namen, Jahreszahlen und Orten, und fragen Sie nach Fotos – auf der Rückseite alter Bilder steht oft mehr als in jedem Archiv. Schreiben Sie dazu, wer Ihnen was erzählt hat.

Drittens: Dokumente im eigenen Haus suchen. Stammbuch der Familie, Taufscheine, Heiratsurkunden, Sterbebildchen, alte Briefe. Das Familienstammbuch ist in Deutschland oft der schnellste Weg zwei Generationen zurück.

Viertens: erst dann ins Archiv. Standesämter führen Geburts-, Heirats- und Sterberegister; die Register werden nach Ablauf der Fristen (110 Jahre für Geburten, 80 für Ehen, 30 für Sterbefälle) an die Archive abgegeben. Für die Zeit davor sind die Kirchenbücher der Pfarreien die wichtigste Quelle. Viele davon sind inzwischen digitalisiert.

Drei Fragen, an denen jeder hängen bleibt

Der Geburtsname. Notieren Sie bei jeder Person den Namen, mit dem sie geboren wurde, und schreiben Sie den Ehenamen dahinter – in Deutschland klassisch mit geb.: Kerstin Vogel, geb. Brandt. Wer nur den Ehenamen notiert, verliert mit jeder Heirat eine ganze Linie, denn die Familie der Mutter ist genau über diesen Namen zu finden. Seit 1976 kann in Deutschland auch der Name der Frau zum Ehenamen werden – verlassen Sie sich also nicht darauf, dass der Mann seinen Namen behalten hat.

Stiefeltern, Halbgeschwister, Adoption. Ein Stammbaum zeigt Abstammung, eine Familie zeigt, wer zusammengehört – und das ist nicht immer dasselbe. Zeichnen Sie beides ein, aber unterscheidbar: eine durchgezogene Linie zu den leiblichen Eltern, eine gestrichelte zum Stiefvater, eine eigene Markierung für Adoption. Halbgeschwister teilen einen Elternteil, Stiefgeschwister keinen; wer sie gleich zeichnet, macht den Baum falsch, nicht freundlicher.

Jemand taucht zweimal auf. Heiraten zwei entfernte Verwandte, steht dieselbe Person plötzlich an zwei Stellen der Ahnentafel. Genealogen nennen das Ahnenschwund oder Ahnenimplex, und er ist häufiger, als man denkt – in Dörfern mit wenigen Familien fast die Regel. Auf Papier hilft ein Verweis ("siehe Nr. 12"); zeichnen Sie die Person nicht zweimal mit unterschiedlichen Angaben.

Ein Beispiel: die Familien Brandt und Kessler

So sieht das alles zusammen aus. Die Brandts und die Kesslers aus Hohlbach sind eine erfundene Beispielfamilie – drei Generationen, zwei Familien, verbunden durch Freundschaften, Firmen und eine Universität. Lena Brandt steht in der Mitte. Über ihr ihre Eltern Michael und Sabine, darüber die Großeltern Werner und Helga. Lenas Tante Kerstin ist eine geborene Brandt und heißt seit ihrer Hochzeit Vogel; ihre Kinder Mia und Felix sind Lenas Cousine und Cousin. Tippen Sie eine Person an, um ihre Eltern, Partner und Kinder zu sehen.

  • Werner Brandt (Familie Brandt, Großeltern)
  • Helga Brandt (Familie Brandt, Großeltern)
  • Michael Brandt (Familie Brandt, Elterngeneration)
  • Sabine Brandt (Familie Brandt, Elterngeneration)
  • Kerstin Vogel (Familie Brandt, Elterngeneration)
  • Andreas Vogel (Familie Brandt, Elterngeneration)
  • Lena Brandt (Familie Brandt, Junge Generation, Startpunkt)
  • Jonas Brandt (Familie Brandt, Junge Generation)
  • Mia Vogel (Familie Brandt, Junge Generation)
  • Felix Vogel (Familie Brandt, Junge Generation)
  • Hermann Kessler (Familie Kessler, Großeltern)
  • Ingrid Kessler (Familie Kessler, Großeltern)
  • Stefan Kessler (Familie Kessler, Elterngeneration)
  • Petra Kessler (Familie Kessler, Elterngeneration)
  • Claudia Neumann (Familie Kessler, Elterngeneration)
  • Thomas Neumann (Familie Kessler, Elterngeneration)
  • Tobias Kessler (Familie Kessler, Junge Generation)
  • Hannah Kessler (Familie Kessler, Junge Generation)
  • Emma Kessler (Familie Kessler, Junge Generation)
  • Brandt Software (Arbeitgeber)
  • Kessler Technik (Arbeitgeber)
  • Universität Nordtal (Universität)
  • Technische Universität Ardenbach (Universität)
  • Werner Brandt ist Ehemann von Helga Brandt (Familie Brandt)
  • Michael Brandt ist Ehemann von Sabine Brandt (Familie Brandt)
  • Kerstin Vogel ist Ehefrau von Andreas Vogel (Familie Brandt)
  • Werner Brandt ist Vater von Michael Brandt (Familie Brandt)
  • Helga Brandt ist Mutter von Michael Brandt (Familie Brandt)
  • Werner Brandt ist Vater von Kerstin Vogel (Familie Brandt)
  • Helga Brandt ist Mutter von Kerstin Vogel (Familie Brandt)
  • Michael Brandt ist Vater von Lena Brandt (Familie Brandt)
  • Sabine Brandt ist Mutter von Lena Brandt (Familie Brandt)
  • Michael Brandt ist Vater von Jonas Brandt (Familie Brandt)
  • Sabine Brandt ist Mutter von Jonas Brandt (Familie Brandt)
  • Kerstin Vogel ist Mutter von Mia Vogel (Familie Brandt)
  • Andreas Vogel ist Vater von Mia Vogel (Familie Brandt)
  • Kerstin Vogel ist Mutter von Felix Vogel (Familie Brandt)
  • Andreas Vogel ist Vater von Felix Vogel (Familie Brandt)
  • Lena Brandt ist Verwandter von Mia Vogel (Familie Brandt)
  • Jonas Brandt ist Verwandter von Felix Vogel (Familie Brandt)
  • Hermann Kessler ist Ehemann von Ingrid Kessler (Familie Kessler)
  • Stefan Kessler ist Ehemann von Petra Kessler (Familie Kessler)
  • Claudia Neumann ist Ehefrau von Thomas Neumann (Familie Kessler)
  • Hermann Kessler ist Vater von Stefan Kessler (Familie Kessler)
  • Ingrid Kessler ist Mutter von Stefan Kessler (Familie Kessler)
  • Hermann Kessler ist Vater von Claudia Neumann (Familie Kessler)
  • Ingrid Kessler ist Mutter von Claudia Neumann (Familie Kessler)
  • Stefan Kessler ist Vater von Tobias Kessler (Familie Kessler)
  • Petra Kessler ist Mutter von Tobias Kessler (Familie Kessler)
  • Stefan Kessler ist Vater von Hannah Kessler (Familie Kessler)
  • Petra Kessler ist Mutter von Hannah Kessler (Familie Kessler)
  • Stefan Kessler ist Vater von Emma Kessler (Familie Kessler)
  • Petra Kessler ist Mutter von Emma Kessler (Familie Kessler)
  • Lena Brandt ist Freund von Hannah Kessler
  • Lena Brandt ist Mitschüler von Tobias Kessler
  • Jonas Brandt ist Mitschüler von Hannah Kessler
  • Sabine Brandt ist Kollege von Claudia Neumann
  • Sabine Brandt ist Kollege von Petra Kessler
  • Michael Brandt ist Freund von Stefan Kessler
  • Werner Brandt ist Freund von Hermann Kessler
  • Brandt Software ist Gründer von Werner Brandt (Arbeitgeber)
  • Brandt Software ist Angestellter von Sabine Brandt (Arbeitgeber)
  • Brandt Software ist Angestellter von Claudia Neumann (Arbeitgeber)
  • Brandt Software ist Angestellter von Petra Kessler (Arbeitgeber)
  • Kessler Technik ist Gründer von Hermann Kessler (Arbeitgeber)
  • Kessler Technik ist Angestellter von Michael Brandt (Arbeitgeber)
  • Kessler Technik ist Angestellter von Stefan Kessler (Arbeitgeber)
  • Lena Brandt ist studierte an von Universität Nordtal (Universität)
  • Jonas Brandt ist studierte an von Universität Nordtal (Universität)
  • Tobias Kessler ist studierte an von Universität Nordtal (Universität)
  • Hannah Kessler ist studierte an von Universität Nordtal (Universität)
  • Michael Brandt ist studierte an von Technische Universität Ardenbach (Universität)
  • Sabine Brandt ist studierte an von Technische Universität Ardenbach (Universität)
  • Stefan Kessler ist studierte an von Technische Universität Ardenbach (Universität)
  • Claudia Neumann ist studierte an von Technische Universität Ardenbach (Universität)
Interaktiv — ziehen zum Erkunden, auf eine Person klicken zum Fokussieren.

Lena und Mia: Cousinen über die Großeltern Brandt

Lena Brandt

Lena

Designstudentin, Universität Nordtal

Geboren: 2001-03-15
Gestorben: —
Geburtsort: Hohlbach
Verheiratet: —
Mia Vogel

Mia

Geboren: 2013-05-09
Gestorben: —
Geburtsort: Hohlbach
Verheiratet: —

Von Werner Brandt zu seiner Enkelin Lena

Werner BrandtWerner
→
Michael BrandtMichael
→
Lena BrandtLena

Die Verwandtschaftsbezeichnungen, die Sie brauchen

Nach oben: Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroßeltern – jede weitere Generation bekommt ein weiteres Ur-. Nach unten genauso: Kinder, Enkel, Urenkel, Ururenkel. Wo es auf die Seite ankommt, sagt man väterlicherseits oder mütterlicherseits: die Großmutter mütterlicherseits ist die Mutter der Mutter. Das Deutsche hat, anders als viele Sprachen, kein eigenes Wort für den Onkel auf der Mutterseite – Onkel ist Onkel, und nur der Zusatz verrät, woher er kommt.

Zur Seite: Die Geschwister der Eltern sind Onkel und Tante, deren Kinder Ihr Cousin und Ihre Cousine (auch Kusine). Die Kinder Ihrer Geschwister sind Neffe und Nichte. Die Geschwister der Großeltern heißen Großonkel und Großtante, deren Enkel sind Ihre Cousins zweiten Grades – umgangssprachlich auch Großcousin und Großcousine. In einer Generation weiter auseinander, etwa die Tochter Ihres Cousins, spricht man von Cousine zweiten Grades oder genauer von der Nichte zweiten Grades.

Durch Heirat: Die Eltern Ihres Partners sind Ihre Schwiegereltern, Sie sind deren Schwiegersohn oder Schwiegertochter. Der Bruder Ihrer Frau und der Mann Ihrer Schwester sind beide Ihr Schwager, die Schwester Ihres Mannes und die Frau Ihres Bruders Ihre Schwägerin. Nicht leiblich verwandt, aber im Stammbaum wichtig: Stiefvater, Stiefmutter, Stiefkind, Stiefgeschwister – und, mit einem gemeinsamen Elternteil, Halbbruder und Halbschwester.

Papier, Tabelle oder App – ehrlich verglichen

Papier ist unschlagbar für den Anfang, für Kinder und für alles, was an die Wand soll. Es wird schwierig, sobald sich etwas ändert: ein neues Baby, eine vergessene Tante, und das schöne Blatt ist voller Pfeile. Eine Tabelle – eine Zeile pro Person, Spalten für Kekulé-Nummer, Namen, Geburtsname, Daten und Orte – ist das beste Werkzeug zum Sammeln. Sie lässt sich sortieren, teilen und bleibt in zwanzig Jahren lesbar. Nur das Bild zeichnet sie nicht.

Ein Programm lohnt sich, wenn der Baum wächst oder mehrere daran arbeiten sollen. Wenn Sie ernsthaft Ahnenforschung mit Quellenangaben betreiben, sind Programme mit GEDCOM-Unterstützung und Plattformen wie Ancestry oder MyHeritage das richtige Werkzeug, mit Zugang zu digitalisierten Registern. Wenn Sie dagegen vor allem die eigene Familie sichtbar machen wollen – mit Gesichtern, für die Verwandtschaft, auf dem Handy –, ist das genau das, wofür wir SeeWider gebaut haben.

So geht es in SeeWider

Drei Bildschirme aus der SeeWider-App: Lena Brandts Karte mit „Verwandte hinzufügen“, die Baum-Ansicht und das Teilen-Menü
Echte Bildschirme aus der App, mit der Beispielfamilie von oben.

Eins: Legen Sie eine neue Tafel an und tragen Sie sich selbst ein. Wer erst schauen will: Unter Neu aus Vorlage finden Sie genau die Familie Brandt von oben und können darin herumprobieren. Zwei: Tippen Sie auf sich und wählen Sie Verwandte hinzufügen – Eltern, Partner, Kinder, Geschwister. Bei Geschwistern ohne bekannten Elternteil legt die Tafel einen leeren Platzhalter an, statt etwas zu erfinden. Drei: Fügen Sie Fotos und Geburtsjahre hinzu; mit Gesichtern erkennt die Familie sich sofort. Vier: Laden Sie Verwandte unter Mitglieder & Einladungen ein, damit Tante und Cousin ihren eigenen Zweig ergänzen – oder teilen Sie die Tafel als Bild.

SeeWider gibt es im Google Play Store für Android und im Browser. Wenn Sie lieber bei Papier bleiben: Die Kekulé-Nummern oben funktionieren mit jedem Bleistift.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen Stammbaum?
Beginnen Sie bei sich selbst, tragen Sie Eltern und Großeltern ein, fragen Sie ältere Verwandte nach Namen, Daten und Orten und ergänzen Sie dann aus Familienstammbuch, Standesamt und Kirchenbüchern.
Was ist der Unterschied zwischen Stammbaum und Ahnentafel?
Eine Ahnentafel zeigt die Vorfahren einer einzelnen Person, ein Stammbaum im strengen Sinn die Nachkommen einer Familie, meist entlang des Familiennamens. Im Alltag sagt man zu beidem Stammbaum.
Wie funktionieren die Kekulé-Nummern?
Sie selbst haben die Nummer 1. Der Vater einer Person mit der Nummer n hat die Nummer 2n, die Mutter 2n + 1: Ihr Vater ist die 2, Ihre Mutter die 3, die Großeltern sind 4 bis 7.
Wie viele Generationen passen auf ein Blatt?
Auf ein quer gelegtes A4-Blatt passen vier Generationen, also 15 Personen; auf A3 fünf Generationen mit 31 Personen.
Gibt es eine Stammbaum-Vorlage zum Ausfüllen?
Sie können sie in wenigen Minuten selbst zeichnen: ein Kästchen für sich, zwei für die Eltern, vier für die Großeltern, acht für die Urgroßeltern, jeweils mit der Kekulé-Nummer.
Wie trage ich den Geburtsnamen ein?
Notieren Sie den Namen bei der Geburt und den Ehenamen dazu, etwa „Kerstin Vogel, geb. Brandt“. Ohne den Geburtsnamen lässt sich die Familie der Mutter kaum zurückverfolgen.
Wie zeichne ich Stiefeltern und Halbgeschwister ein?
Leibliche Eltern mit durchgezogener Linie, Stiefeltern gestrichelt. Halbgeschwister teilen einen Elternteil und hängen nur an diesem; Stiefgeschwister teilen keinen.
Wie heißt das Kind meines Cousins?
Meist sagt man Cousin oder Cousine zweiten Grades; genau genommen ist es Ihr Neffe oder Ihre Nichte zweiten Grades, weil es eine Generation tiefer steht.
Wo finde ich alte Geburts- und Heiratsurkunden?
Beim Standesamt des Ortes, solange die Fristen laufen; danach im zuständigen Stadt- oder Kreisarchiv. Vor 1876 sind die Kirchenbücher der Pfarreien die wichtigste Quelle.
Mit welcher App kann ich einen Stammbaum erstellen?
Für Ahnenforschung mit Archivzugang eignen sich Ancestry oder MyHeritage. Um die eigene Familie mit Fotos auf dem Handy zu zeigen und gemeinsam zu ergänzen, gibt es SeeWider für Android und im Browser.

Über den Autor

Alireza Nasiri

Alireza Nasiri writes the family trees and story maps on the SeeWider blog, tracing who is related to whom in the books, dynasties and legends behind them.

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